Käuzchen, Teil II

Fortsetzung von Teil I.

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Bring mir die Nacht

Pinker Sonnenuntergang

Ich liege auf der Seite, habe mich seit über einer Stunde nicht bewegt. Genau weiß ich es nicht, denn es ist dunkel und die Uhr, die ich leise ticken höre, kann ich nicht sehen. Mein rechter Arm ist eingeschlafen, eigentlich fühlt sich meine gesamte rechte Körperhälfte gelähmt an. Doch ich bewege mich keinen Zentimeter, ich denke gar nicht daran. Also liege ich weiter so da.

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Der Tanz

Du kamst,

bis du gingst

nahmst mit,

was

mir

gehörte

Wollte noch sagen, mach dir keine Sorgen:

Komm‘ schon klar

Da warst du schon weg.

Sahen uns kurz wieder,

bis du gingst

Hast behalten,

was

mir

gehörte

Wollt sagen, mach dir keine Sorgen:

Geht schon weiter

Auch ohne,

was

mir

gehörte.

Auch ohne dich.

Wenn alles viel zu schnell ging

Alles geht ganz schnell, gedanklich meine ich. Doch nichts erwarten, sag ich mir. Laufen, laufen lassen, läuft, läufig, weglaufen, weggelaufen? Solange puzzeln, alles zurechtlegen, wenn es dir nichts ausmacht. Was wäre wenn. Wie wäre wenn. Ach wie schön.

Meistens bleibt es dabei, meistens allein im Wolkenkuckucksheim. Dann du, du mit deinem eigenen Wolkenkuckucksheim. Gemeinsam Wolkenkuckucksheime puzzlen. Ach wie schön. Was wäre wenn. Wie wäre wenn.

Dann plötzlich alles anders. Knall auf Fall, von 100 auf Null, von jetzt auf gleich. Was war, wie es war, unschön.

Und man fällt aus allen Wolken, fällt, fällt, fällt. Ohne Aufprall, wenige Zentimeter über dem Boden schwebend, nur darauf wartend.

Nur auf dich wartend, dass du mich fängst,

dich fängst,

es anfängt.